#7

Ich bin dankbar, dass Stephané die Zitronenscheibe genau auf das tote Auge der riesigen gebratenen Forelle gelegt hat, vorm leeren Blick hatte ich mich am…

#6

Während ich mich keuchend an einem dünnen Drahtseil gen Gipfel ziehe, muss ich lachen. Stephané, unser Wirt, beschrieb die vor uns liegende Wanderung als „normal…

#5

Als wir den Frühstücksraum schon verlassen haben, ruft uns die Wirtin „Momentchen!“ hinterher. Sie tritt aus einer kleinen Tür, die sich plötzlich in der dunklen…

#4

Meine Füße liegen auf der Brüstung zwischen den beiden Geranienkästen, ich schlürfe Kaffee aus einem schweren Keramikpott, zu dem man hier Haferl sagen muss. Mein…

#3

Ich sitze an der „Donau blauem Ufer“ und reibe meinen Handrücken im Gras. Eben wischte ich mir damit die Reste von Erbrochenem von den Lippen.…

#2

Die Linzertorte war zu süß und der Verlängerte zu stark und jetzt sitze ich mit flauem Magen und hohem Puls auf dem Hauptplatz und während…

#1

Zehn Jahre lang hielt ich mich für einen Medienkünstler. Einmal im Leben wollte ich zur ars electronica nach Linz, wenigstens als Besucher. Heute bin ich…